Preisträger*innen

Die am 25. Jänner 2020 ausgezeichneten Preisträger*innen des ersten Österreichischen Preises für Freies Wissen sind:

Kategorie Zivilgesellschaftliches Engagement: Verein Open Knowledge Maps
(Foto Preisverleihung 2020) Jurybegründung: Der Verein will das wissenschaftliche Wissen der Welt für Forschung und Gesellschaft sichtbarer machen. Dazu betreibt das engagierte Team rund um Peter Kraker, Maxi Schramm und Christopher Kittel die weltgrößte visuelle Suchmaschine für wissenschaftliche Literatur. Auf openknowledgemaps.org können Benutzer*innen Wissenslandkarten zu einem Forschungsthema ihrer Wahl erstellen. Sie ermöglichen einen schnellen Einstieg in ein Thema. Auf einen Blick kann man die wichtigsten Bereiche erfassen und gleichzeitig auf relevante Literatur zugreifen. Open Knowledge Maps ist kostenlos und ermöglicht es damit auch Personen, die nicht an einer akademischen Institution angestellt sind, Wissen zu entdecken und zu nutzen. openknowledgemaps.org
Kategorie Institution des Jahres 2020: FWF Wissenschaftsfonds
(Foto Preisverleihung 2020) Jurybegründung: Als zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung in Österreich passt der FWF optimal in das Profil des Preises. Zu den Prioritäten des FWF gehört es, möglichst viele Ergebnisse aus geförderten Forschungsprojekten frei und komplikationslos zur Nachnutzung zugänglich zu machen. Damit gilt der FWF seit Jahren als Pionier in Sachen »Free Knowledge Mainstreaming« und Open Access: Ob Publikationen, Verlagsverträge oder Forschungsdaten – der Einsatz freier Lizenzen wird hier auf allen Ebenen gefordert und gefördert. So setzt der Wissenschaftsfond als eine der zentralen Institutionen im österreichischen Wissenschaftsbetrieb ein wichtiges Zeichen für Österreich und Europa. fwf.ac.at
Sonderpreis für das Lebenswerk: Prof. Hermann Maurer
(Foto Preisverleihung 2020) Jurybegründung: Seit 1996 arbeitet Maurer daran, ein frei zugängliches und zu großen Teilen offen lizenziertes, digitales Lexikon für Österreich zu schaffen. Ziel des Austria Forums – so der Name des Lexikons – ist es nicht ein österreichisches Lexikon zu sein, sondern »alles, was für Österreich interessant ist« kostenlos nachschlagbar zu machen. Vor 25 Jahren gründete Prof. Maurer als Open Access Pionier außerdem eine der ersten in jeder Hinsicht kostenlosen wissenschaftlichen Publikation weltweit, das Journal of Universal Computer Science. Um dieses jahrzehntelange Engagement zu würdigen, hat sich die Jury sich entschlossen an Prof. Maurer einen Sonderpreis für das Lebenswerk zu vergeben. austria-forum.org

Nominierungen

Die weiteren Nominierungen aus den eingereichten Vorschlägen für die Jury waren:

Zivilgesellschaftliches Engagement

Institution des Jahres

Teilnahmebedingungen als PDF

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